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Das Projekt enstand während meines Studiums an der FH Trier im Jahr 2001.

Exodus - Kurzfilm

Der Kurzfilm »Exodus«, eine 3D-Animation, sollte einen gezeichneten und nicht zu hyperrealistischen look haben, denn schließlich ist er nur ein Traum (in einem Traum).

Aus diesem Grund finden sich ein paar Anspielungen an Filme und Werke, denn wie in einem Traum auch, sieht alles der »Realität« immer noch ein bißchen ähnlich.

Der Film war übrigens vor dem 11. September 2001 fertiggestellt. Daß ein Wolkenkratzer in und durch die Luft fliegt ist reiner Zufall.

Die Flucht von der Erde

Auslöser war eine Fernsehdokumentation über den Mars, und die Ideen der NASA, den roten Planeten zu »terraformen«, ihn also in eine zweite Erde zu verwandeln. Denn irgendwann sei die Erde so verdreckt oder heiß, daß man dort nicht mehr leben könne oder wolle, also müsse eine Zuflucht für die Menschheit gefunden werden.

Das ist ärgerlich! Denn statt dafür zu sorgen, daß der eigene Planet lebensfähig bleibt, der von Natur aus schon über die notwendige Atmosphäre und Ressourcen verfügt, versucht man mit Milliarden von Dollar einen toten, ungemütlich kalten und staubigen Planeten zu reanimieren. Und weil das ein paar hundert Jahre dauern könne, müsse man sich jetzt halt beeilen.

Das ist natürlich Quatsch, auch wenn es noch so faszinierend klingen mag.

 

Alles nur geträumt?

Zum zweiten kommt in dem Kurzfilm noch ein weiterer Grundgedanke mit ins Spiel, der des »falschen Erwachens«, den sicher viele kennen:
Man wacht auf, denkt kurz über den verrückten Traum nach, den man gerade hatte, geht ins Bad, duscht sich, putzt sich die Zähne, und wacht auf... Diesmal jedoch wirklich!

Oder ist das vielleicht immer noch ein Traum? Manchmal ist man sich ja da nicht mehr so sicher…

 

Nachteulen

 

Bitte klicken Sie hier, um die Animation zu starten. Allerdings sollten Sie schon über eine schnelle DSL-Verbindung und den Flash-Player 8 verfügen, oder sie haben viel, viel Zeit.

Ansonsten gibt es ja auch noch die Bilder zu sehen.

 

Hinterhofidylle

 

Alle Texturen sind absichtlich von Hand gezeichnet und anschließend coloriert, nur in wenigen Ausnahmefällen kamen auch Fotografien oder Scans von Schmutz und Dreck zum Einsatz. Denn beabsichtigt war auch ein »manueller« und »unsauberer« Look.

 

Straße bei Nacht

 

 

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