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Der eigenständige Wert einer Zeichnung ist erst seit dem 15. Jahrhundert allmählich erkannt worden.

Zwar galt bereits in der mittelalterlichen Kunstlehre die Zeichnung als eine Grundlage der Kunst, aber sie war nur Mittel der Einübung und des Erlernens, und noch kein autonomes Kunstwerk.

Zuccari verglich im Jahr 1607 die Zeichnung mit dem göttlichen Schöpfungsakt: Am Anfang der Schöpfung stehe die Idee als einer Art innerer Zeichnung (concetto: Konzept). Dieser geistige Akt äußere sich in der Zeichnung (disegno), die in ihrer Urprünglichkeit mit der Idee selbst eins sei. Sie sei somit die notwendige äußere Gestalt der Idee.

Zeichnen ist Sehen

Besonders wenn die Zeichnung die Gegenstände naturalistisch, also »nach der Natur« darstellt, wird die Natur auf das für das Auge Wesentliche der Wahrnehmung reduziert. Komplexe visuelle Informationen werden abstrahiert und reduziert auf die bloße Kontur.

 

Tuschezeichnung (Ausschnitt)

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Das klingt fürchterlich komplizert und wird dem Spaß nicht gerecht, den das Zeichnen mit sich bringt. Und wenn die Tusche nicht gerade auf's Papier tropft, ist Zeichnen sogar Entspannung pur...

 

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