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Nizami (eigentlicher Name: Elyās ebn-e Yūsef) * um 1141 in Gäncä, Aserbaidschan; † 1205 oder 1209, war ein bedeutender Vertreter der persischsprachigen Literatur in Aserbaidschan.

Nizami war ein Günstling der damals in Aserbaidschan herrschenden Seldschukenfürsten. Über sein Leben, das er bis auf eine Reise in seiner Geburtsstadt Gäncä verbrachte, ist allerdings nur wenig bekannt.

Die hier illustrierte Geschichte stammt aus dem Haft Peykar ( هفت پيكر‎ ), zu deutsch
»Die sieben Bildnisse« oder »Die sieben Schönheiten«. Sie ist eine Sammlung von sieben Novellen in poetischer Form, darunter auch die durch Gozzi und Schiller bekannte Erzählung von Turandot.

 

 

 

Prinzessin Turandot

In der originalen Erzählung des Dichters Nizami kommt Turandot weitaus blutrünstiger daher, als später bei Schiller. Daraus folgt auch die weitaus düsterere Anmutung der folgenden ausgewählten Motive, die im Rahmen eines Auftrages zur Illustration dieser Erzählung von Nizami entstanden sind.

Gewünscht war auch eine recht »morbide« Anmutung des Dargestellten, denn diese Prinzessin war alles andere als ein Sonnenschein, und sie machte es Interessenten an ihrer Person nicht unbedingt leicht.

 

Bagdad

 

Und blutrünstig geht es zu in dieser Geschichte. Alles, was einen Horrorklassiker ausmacht, ist hier schon vorhanden: Blut, Totenköpfe, sogar Killermaschinen, und nicht zuletzt auch eine unwiderstehlich schöne Frau!

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